Einer gegen alle – das erste Schachturnier der Schule

Einer gegen alle – das erste Schachturnier der Schule

Angekündigt mit „Einer gegen alle“ fand heute das erste schulinterne Schachturnier in Simultanspielweise statt. 16 angemeldete Jungen aus den Schulstufen 6,7 und 8 hatten den „Mumm“, sich dem Schachtalent des Seniors Herrn Cloosters zu stellen, der seit 6 Jahren die Schach-AG der Schule leitet und immer wieder auch nach dem Wohlergehen des Konzepts der Schule auf dem Vermächtnis des ihm bekannten Ehepaaars Kisters ruhend,  fragt.
Heute jedoch musste er gegen 16 zur Stille verordnete Jungen auf insgesamt 16mal64 Feldern insgesamt die Züge von 16×16 fremden Figuren sehen und bewerten, um danach sofort seine 16×16 eigenen Züge zu machen.
Herr Cloosters musste von Brett zu Brett gehen. Bei seinem Eintreffen hatten die Gegner, die bis dahin Bedenkzeit hatten unter seinen Augen ihren Zug zu machen, den er sofort zu beantworten wusste mit einem Zug seiner weißen Figuren, übrigens eine Voraussetzung, der EINE spielt an allen Brettern weiß.
Nach 25 Minuten kam das erste Schach-Matt gegen einen Jungen, der danach noch mit seinem Freund bis zu dessen Ausscheiden 55 Minuten später ausharrte.
Der Freund Eric Kuznezow, bisher nie in der AG gesehen, sollte dann bei seinem als Vorletzter erst sehr spät erlittenen Schach-Matt das LOB „stärkster Spieler des Tages“ von Herrn Cloosters bekommen.
Der letzte Schüler, der noch vergeblichen Widerstand gegen die weise, spielerische Übermacht der Spielintelligenz von Herrn Cloosters leistete, war wohl der derzeit beste Schachspieler der Schule, Philipp Timmermann aus der 8c. Doch um 13.11 Uhr musste er sich geschlagen geben, ging jedoch mit viel Händeschütteln mit einer schönen Urlunde nach Hause.
Selbst der jüngste Mitspieler aus der 6c, Dilaver, konnte 50 Minuten gegen Herrn Cloosters standhalten, aber er war ja auch schon seit kurzem Teilnehmer in der AG.
Die Spieler, Schüler, die für 2 Unterrichtsstunden beurlaubt waren, waren überrascht, wie selbstverständlich die notwendige Ruhe im Turnier einzuhalten war und waren insgesamt so anständig in der Regeleinhaltung, dass Herr Cloosters alle gerne in der AG dienstags von 13.45 Uhr bis 15.00 Uhr sehen möchte, dass sie nach ihrem jeweiligen Schach-Matt mit einem Gartenschachspiel im Flur lagen und spielten und sie froh und dankbar für dieses schöne Erlebnis nach Hause gingen.
Es wird sicher ein Wiedersehen geben bei einer Neu-Auflage.
Herr Cloosters war bescheiden genug, nicht Großmeister des Schachs genannt werden zu wollen, so blieb dann nur „großer Meister“.
Herr Backhaus, Herr Fischer als Adjutanten der Schach-AG verabschiedeten die Spieler mit dem „Meister“ und unterschrieben die Urkunden.
Danke, junge Leute für diese ermutigenden 2 Stunden mit Euch, schachliche Grüße an die Redaktionen der Schülerzeitungen mit der Bitte um beste Werbung für eine zu Unrecht  Randsportart genannte „Strategie-Konzentration-Fokus-Umdenk-Gehirnakrobatik“.
Wollt Ihr mal ein Schachrätsel lösen, fragt dann Herrn Cloosters dienstags von 13.45 Uhr bis 15.00 Uhr.
Da entwickelt sich auch eine sehr schöne Gemeinschaft, in der Schach ernsthaft gespielt wird.
Wir könnten, wenn Ihr leise genug seid, bis zu 30 Spieler und Spielerinnen  gleichzeitig trainieren lassen.
Ein Bericht von Ludger Fischer!!