Reichspogromnacht

Reichspogromnacht

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Die Nationalsozialisten zertrümmerten die Schaufenster jüdischer Geschäfte, zerstörten die Wohnungen jüdische Bürger und misshandelten ihre Bewohner.

Jedes Jahr organisiert die Stadt Kleve eine Gedenkfeier zu Erinnerung an diese Reichspogromnacht. In diesem Jahr konnte die Gedenkfeier wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden.

Klever Bürgerinnen und Bürger wurden gebeten, am 9.11.2020 einen Stein am Synagogenplatz zu hinterlegen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10C hatten sich im Vorfeld mit den Schicksalen einzelner jüdischer Klever Familien während des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Sie erstellten ein kleines Heftchen mit Biografien und für jedes Mitglied der Familie wurde ein Stein mit Namen versehen.

Am Morgen des 9.11, gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10C  gemeinsam mit ihrer Lehrerin Isabelle Schröer durch die Stadt Kleve. Sie besuchten verschiedene Orte früheren jüdischen Lebens wie der jüdischer Friedhof, das Judenhaus und die erste Synagoge. Zum Abschluss wurden die mit Namen versehenen Steine am Synagogenplatz niedergelegt.

82 Jahre nach der Reichspogromnacht und 75 Jahre nach Kriegsende gilt es die Erinnerung wachzuhalten.