Nach einer ereignisreichen und unvergesslichen Zeit voller gemeinsamer Abenteuer, sportlicher Herausforderungen und neuer Freundschaften stand am 18. Juni 2026 schließlich der letzte Tag des Vélovoyage-Projekts an. Die Stimmung war von Beginn an besonders. Einerseits freuten sich alle auf die Rückkehr nach Hause, andererseits wurde immer deutlicher, dass der Abschied von unseren französischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern nicht leicht werden würde.

 Der Morgen begann bereits früh um 08.00 Uhr am Collège als alle von der Schulleiterin herzlich verabschiedet wurden. Nach den warmen Worten machte man sich ein letztes Mal gemeinsam mit den französischen Schülerinnen und Schülern auf den Weg und starteten zu einer idyllischen Radtour entlang des Flusses L’Escaut. Die Strecke bot noch einmal die Gelegenheit, die gemeinsame Zeit in entspannter Atmosphäre zu genießen und die vielen besonderen Momente der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Nach etwa 15 Kilometern kam dann der Augenblick, vor dem sich viele bereits gefürchtet hatten. Der Abschied von unseren französischen Freunden stand bevor und wurde für viele sehr emotional. In den vergangenen Tagen waren echte Freundschaften entstanden, sodass der Abschied nicht ohne Tränen verlief.

Für unsere Gruppe ging die Reise danach weiter in Richtung Bahnhof von Péruwelz. Dort wurden die Leihräder zurückgeben und das nächste Abenteuer begann sofort mit einer langen Rückreise mit insgesamt vier verschiedenen Zugverbindungen. Trotz kleiner Verspätungen wurde auch diese letzte Herausforderung gemeinsam gemeistert. In Nimwegen warteten bereits die Eltern sehnsüchtig auf ihre Kinder. Viele freuten sich besonders auf das eigene Zuhause, auf das Lieblingsessen und das gewohnte Sprudelwasser. Gleichzeitig war aber auch eine gewisse Traurigkeit zu spüren, denn die gemeinsame Zeit in Frankreich war viel zu schnell vergangen und viele hätten gerne noch länger dort Zeit verbracht.

 Mit dem letzten Tag unseres Vélovoyage-Projekts geht eine außergewöhnliche Reise zu Ende, die nicht nur viele schöne Erinnerungen beschert hat, sondern uns auch gezeigt hat, wie viel man gemeinsam und über Grenzen hinaus erreichen kann. Wir möchten uns von Herzen bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projektes Vélovoyage by KKRS bedanken. Ihr habt diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Ein Satz wird uns dabei sicher noch lange begleiten, denn er wurde während der gesamten Reise immer wieder voller Begeisterung gesungen und ist inzwischen zu einer Art abgewandeltem Motto geworden:

 

„Ihr seid gut genug!“ („Du bist gut genug!“)

 

Danke für euren Einsatz, eure Energie, euren Teamgeist und dafür, dass ihr dieses Projekt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht habt. Dieses Abenteuer wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. 

 

Die Vélovoyage in Zahlen: 

insgesamt 334, 90 km geradelt,

0 x Platten,

15 x ist die Kette abgefallen,

17 x Gepäck verloren oder es musste neu festgebunden werden,

2 x falscher Weg in Amsterdam,

1x kaputte Speiche,

und jede Menge: Heiserkeit vor Lachen

 

Die Karl Kisters Realschule bedankt sich herzlich für unsere engagierten Lehrkräfte und das Orgateam rund um Isabelle Schröer und Steven Decorte mit Unterstützung durch Maike Joeken und Oliver van Well, Lisa Heering und Heike von Gimborn sowie den französischen Kolleginnen und Kollegen Herr Labeeuw, Frau Gobeaut, Frau Suter und Herr Salah und unseren Schulleitungen Nora Aït-Hssain und Kristian Best. Ein Dank gebührt natürlich auch der Verwaltung und unserem Hausmeister. Insbesondere möchten wir uns bei unseren Sponsoren bedanken. Vélovoyage wird gefördert durch NRW-Landesmittel (Europa-Schecks) des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten (#europaschecks), Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie unserem Hauptsponsor Erasmus+ und ist damit ein konkretes Beispiel, wie europäische Partnerschaft im Alltag junger Menschen ankommt. Darüber hinaus gilt unser Dank der Lörper Fahrrad GmbH aus Goch, den Stadtwerken Kleve sowie Herrn Schröter und dem Förderverein unserer Schule. 

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