Zum Abschluss des Schuljahres unternahm der 10er-Biokurs mit Biologielehrerin Maria Cash einen spannenden Ausflug in das Gasometer Oberhausen. Die Anreise verlief reibungslos und pünktlich erreichte der Kurs gegen 11 Uhr das Ziel. Schon beim Betreten des beeindruckenden Industriedenkmals wurde schnell deutlich, dass alle ein außergewöhnlicher Tag erwartete. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Ausstellung Mythos Wald, die auf eindrucksvolle Weise die faszinierende Welt der Wälder näherbringt. (Informationen zur Ausstellung finden sich auch auf der offiziellen Website des Gasometers: www.gasometer.de Vielleicht eine Idee für das eigene Sommerferienprogramm?) Während des Rundgangs taucht man tief in die geheimnisvolle Welt des Waldes ein. Die Ausstellung präsentiert beeindruckende Fotografien, spannende Filmaufnahmen und originale Exponate, die verschiedene Lebewesen des Waldes zeigen. Bäume, Pflanzen, Tiere und auch der Mensch sind Teil dieses empfindlichen Lebensraums. Besonders eindrucksvoll war für unsere Schülerinnen und Schüler, wie anschaulich die Ausstellung die enorme Bedeutung der Wälder für das globale Klima vermittelte. Sie erfuhren, wie wichtig verschiedene Waldökosysteme für die Artenvielfalt auf der Erde sind und welche gravierenden Folgen die fortschreitende Zerstörung der Wälder für die Zukunft des Planeten haben kann. Dadurch wurde deutlich, dass Wälder weit mehr sind als nur grüne Landschaften und eine entscheidende Rolle für das Gleichgewicht der Natur spielen. Ein weiteres Highlight war die riesige Lichtinstallation Der Baum. Diese Installation ermöglicht einen beeindruckenden Blick vom weit verzweigten Wurzelwerk bis hinauf zur Baumkrone eines 35 Meter hohen Baumes. Durch Licht, Perspektive und Größe entstand das Gefühl, mitten in einem gigantischen Baum zu stehen. Allerdings machte die anhaltende Sommerhitze den Aufenthalt dort etwas schwierig, da sich der Raum stark aufgeheizt hatte und man deshalb nicht allzu lange bleiben konnte. Nach dem Besuch der Ausstellung verbrachte der Kurs noch etwa zwei Stunden im Centro, wo alle die Gelegenheit hatten, sich umzusehen, etwas zu essen oder einfach gemeinsam Zeit zu verbringen.
Am Nachmittag ging es schließlich mit Bus und Bahn wieder auf den Rückweg. Diesmal wartete allerdings eine kleine Herausforderung auf die Gruppe, denn die Verkehrsmittel waren ausgerechnet ohne funktionierende Klimaanlagen unterwegs. Hier war etwas Durchhaltevermögen verlangt. Der Ausflug zeigte eindrucksvoll, wie spannend Naturwissenschaften außerhalb des Klassenraums sein können und dass gemeinsames Lernen manchmal dort am besten funktioniert, wo Theorie und echte Erlebnisse zusammenkommen.
