Auch für unsere 10er ging es auf große Fahrt. Gemeinsam mit ihren Fachlehrkräften Frau Intveen, Frau Schroer Herr Decorte und Herrn Scholten machten sich unsere Kurse 10F und 10NL auf den Weg nach Brüssel. 

Bereits am ersten Tag erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Zunächst standen das berühmte Atomium und Mini-Europe auf dem Plan. Besonders Mini-Europe bot dabei nicht nur interessante Einblicke in die europäischen Sehenswürdigkeiten im Miniaturformat, sondern wurde auch zur Kulisse für verschiedene kreative Fotostorys unserer Schülerinnen und Schüler. Am Abend ging es zum gemeinsamen Essen in die „Wolf Food Market“, eine große Foodhalle, die in einem ehemaligen Bankgebäude untergebracht ist. Mit ihren 17 verschiedenen Restaurants bot sie eine kleine kulinarische Weltreise und ließ bei der großen Auswahl kaum Wünsche offen. Anschließend folgte eine erste Erkundung der Brüsseler Innenstadt. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld kurze Präsentationen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbereitet und übernahmen vor Ort die Rolle von Stadtführern. So erfuhren die anderen unter anderem Wissenswertes über die Kathedrale St. Michael und St. Gudula, den Justizpalast (Le Palais de Justice) und die Statuen der belgischen Könige. An jeder Station gab es einen kurzen Vortrag und damit eine gute Gelegenheit, das eigene Wissen vor der Gruppe zu präsentieren.

Am nächsten Tag trennten sich die Wege der beiden Kurse. Die Schülerinnen und Schüler des Niederländischkurses fuhren nach Gent, während die Französischgruppe Lille in Frankreich besuchte. In beiden Städten wurden die Gruppen von Teamern einer Sprachschule begleitet. Diese erkundeten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Städte und animierten sie dabei immer wieder dazu, die jeweilige Fremdsprache anzuwenden. Für die Französischgruppe wurde der Aufenthalt in Lille zudem durch zahlreiche kurze und lustige Videos aufgelockert, die vor Ort entstanden.

Am letzten Tag wagten sich die Französischschülerinnen und -schüler noch einmal abseits des historischen Zentrums von Brüssel. Ihr Weg führte zunächst ins Matongé-Viertel, das als das Herz der kongolesischen Community in Brüssel gilt. Die exotischen Obst- und Gemüsestände weckten dabei die Neugier der Schülerinnen und Schüler und vermittelten einen ganz anderen Eindruck von der belgischen Hauptstadt. Direkt im Anschluss ging es weiter ins Europaviertel. So fanden sich die Schülerinnen und Schüler unverhofft mitten im politischen Herzen Europas wieder und konnten erleben, wie vielfältig Brüssel auf engem Raum ist. Zum Abschluss gab es als wohlverdiente Belohnung eine Portion Pommes bei Maison Antoine am Place Jourdan – für viele der Höhepunkt des Tages und eine der bekanntesten Pommesbuden Brüssels. Die Frittenbude hat es sogar in das Französischlehrwerk der Schülerinnen und Schüler geschafft. Die größte Herausforderung bestand angesichts der riesigen Auswahl an Saucen in der Qual der Wahl: Américaine, Samouraï oder doch Maison Tartare?

Die Kursfahrt war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Neben zahlreichen neuen Eindrücken und gemeinsamen Erlebnissen bot sie vor allem die Möglichkeit, die erlernten Fremdsprachen einmal außerhalb des Klassenzimmers anzuwenden und dabei ganz selbstverständlich mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

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