Bereits zum fünften Mal fand am Donnerstagabend unsere schuleigene Berufs- und Ausbildungsmesse „Schule trifft Ausbildung“ statt. Dabei verwandelte sich die Karl Kisters Realschule einmal mehr in einen Treffpunkt für Jugendliche und ihre potenziellen Arbeitgeber von morgen.
Was möchte ich nach der Schule machen? Welcher Beruf passt zu mir? Und welche Möglichkeiten bietet mir eine Ausbildung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 bei der mittlerweile fünften Auflage von „Schule trifft Ausbildung“. Über 50 regionale und überregionale Unternehmen und Institutionen waren der Einladung gefolgt und stellten mehr als 80 unterschiedliche Berufsbilder sowie zahlreiche Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten vor.
Dabei ging es nicht nur darum, Informationen zu sammeln. Vielmehr hatten unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, direkt mit Ausbilderinnen und Ausbildern, Unternehmensvertretern und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vielleicht sogar schon erste Kontakte für ein zukünftiges Praktikum oder eine Ausbildung zu knüpfen.
Berufsorientierung zum Anfassen
Dass Berufsorientierung alles andere als langweilig sein muss, zeigte sich an den zahlreichen Messeständen. Die Vielfalt der vorgestellten Berufe bot für nahezu jedes Interesse spannende Einblicke, ob klassische Ausbildungsberufe oder weniger bekannte Tätigkeitsfelder wie Süßwarentechnologe, Schornsteinfeger oder Finanzwirt. Die Außenstände, die inzwischen fest zum Messekonzept gehören, boten auch diesmal wieder die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder besonders anschaulich und praxisnah kennenzulernen. Besonders hoch hinaus ging es in diesem Jahr auf unserem Schulhof beim Dachdeckerbetrieb.
Wenn ehemalige Schülerinnen und Schüler zurückkehren
Besonders schön war auch in diesem Jahr das Wiedersehen mit zahlreichen ehemaligen Schülerinnen und Schülern unserer Schule. Viele von ihnen waren inzwischen selbst als Auszubildende für ihre Unternehmen auf der Messe vertreten und berichteten aus erster Hand von ihren Erfahrungen im Berufsleben. Gerade diese Begegnungen machten den Abend besonders wertvoll. Schließlich konnten unsere Neunt- und Zehntklässler mit jungen Menschen sprechen, die vor wenigen Jahren selbst noch Teil der Schulfamilie waren. Sie wissen aus eigener Erfahrung, welche Fragen und Unsicherheiten mit der Berufswahl verbunden sind, und konnten unseren Jugendlichen hilfreiche Tipps für ihren weiteren Weg geben.
Ein gelungenes Konzept mit Zukunft
Entsprechend zufrieden zeigten sich auch unsere beiden Studien- und Berufsorientierungskoordinatoren Rebecca Rosenthal-Allofs und Marc Dorißen sowie Schulleiter Kristian Best mit dem Verlauf der fünften Ausbildungsmesse. Vor allem die familiäre Atmosphäre, die vielen persönlichen Gespräche und die enge Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Unternehmen zeichnen „Schule trifft Ausbildung“ aus. Über die vergangenen Jahre ist so ein Netzwerk entstanden, von dem sowohl unsere Schülerinnen und Schüler als auch die Betriebe profitieren.
Dass die Berufsorientierung an unserer Schule einen besonderen Stellenwert besitzt, wurde bereits im Jahr 2024 mit der Verleihung des Berufswahl-SIEGELs gewürdigt. Die Auszeichnung erhielten wir damals im Rahmen der dritten Auflage unserer Ausbildungsmesse für unser Engagement im Bereich der praxisnahen Beruflichen Orientierung.
Ein herzliches Dankeschön!
Ein besonderer Dank gilt allen teilnehmenden Betrieben, Institutionen, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Auszubildenden, die sich die Zeit genommen haben, unseren Jugendlichen ihre Berufe vorzustellen und ihnen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen.
Ebenso bedanken wir uns bei allen, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, dem Team der Berufsorientierung, unserem Catering-Team, der Technik-AG und allen helfenden Händen, die ab dem Unterrichtsschluss sofort an der Messevorbereitung mitwirkten.
Nach fünf erfolgreichen Auflagen steht für uns fest, dass „Schule trifft Ausbildung“ längst zu einem festen Bestandteil unseres Schullebens geworden ist und jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie aus ersten Begegnungen berufliche Perspektiven entstehen können.
