Auch in diesem Jahr engagierten sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule aktiv für Natur und Umwelt in unmittelbarer Umgebung. Zum Waldtag 2026 fanden, wie bereits im vergangenen Jahr, zwei Aktionen statt, bei denen mehrere Klassen der Jahrgangsstufe 7 gemeinsam mit ihren Biologielehrerinnen und Biologielehrern (Frau Siegels-Hübenthal, Frau Looschelders, Frau Ammann, Frau Kramer, Frau Verhaelen, Herr Ripgens und weiteren Begleitern) draußen arbeiteten und lernten. Während eine Gruppe im Reichswald neue Bäume pflanzte, kümmerten sich andere Schülerinnen und Schüler im Sternbusch um die Pflege von Wegen, Grünflächen und historischen Orten.

 Die Klasse 7c und ein Biologiekurs machten sich auf den Weg in den Reichswald am Treppkesweg. Treffpunkt war der Waldparkplatz in Materborn. Von dort aus wanderten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam zur Pflanzstelle. Unterstützt und angeleitet wurden sie vom Förster Joachim Böhmer sowie drei Forstwirten. Besonders schön war, dass sich unter ihnen auch ein ehemaliger Schüler der KKRS befand. Außerdem half ein Vater tatkräftig mit. Mit viel Engagement pflanzten die Schülerinnen und Schüler junge Buchen und Eichen. Dabei erfuhren sie auch, warum diese Baumarten wichtig für einen stabilen und vielfältigen Wald sind. Zwischen der Arbeit blieb natürlich Zeit für eine kurze Pause, um sich zu stärken. Am Ende konnten alle stolz auf die vielen neu gepflanzten Bäume blicken, die künftig zum Wachstum des Waldes beitragen werden.

Währenddessen trafen sich die Biologiekurse der Klassen 7a, 7b und 7d mit ihren Biologielehrerinnen und Biologielehrern am Lohengrin-Reitstadion, um verschiedene Aufgaben im Sternbusch zu übernehmen. Der Sternbuschpark sowie die Galleien mit ihren Alleen gehören zum historischen Alten Park des Fürsten Johann Moritz von Nassau-Siegen, der im 17. Jahrhundert Klevischer Statthalter war. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren auch Interessantes über die Landschaftsgeschichte der Region. Die bewaldeten Höhen auf den eiszeitlichen Moränen prägen das Landschaftsbild von Nijmegen bis Xanten besonders eindrucksvoll. Rund 40 Meter über dem Meeresspiegel erhebt sich die Klever Schwanenburg als Burg auf dem Berge. Entlang der Endmoränen, die vor etwa 200 000 Jahren aus Skandinavien hierhergeschoben wurden, grub sich durch Schmelzwasser auch der Kermisdahl sein Bett und formte eine besondere Landschaft. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler hier von Gerlinde Semrau-Lensing vom Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering, die die Bedeutung dieser besonderen Kulturlandschaft erklärte. Anschließend machten sich die Schülerinnen und Schüler, ausgerüstet mit Hacken, Harken und Schwämmen, an die Arbeit. Die Klasse 7b kehrte am Papenberg Laub zusammen und machte Wege frei. Das Grabmal von Prinz Moritz und mehrere Informationsschilder wurden von Spinnweben und Moos befreit und gründlich gereinigt. Eine weitere Gruppe schnitt starken Stockausschlag an der Lindenallee zurück. Und Bürgermeister Stefan Reinders besuchte die Schülerinnen und Schüler am Spitzberg. Das dortige Bodendenkmal gehört zur Gemeinde Bedburg-Hau. Darüber hinaus pflanzten die Schülerinnen und Schüler Narzissen, die ein Gärtner gespendet hatte. Sein Wunsch war es, dass junge Menschen Freude am Gärtnern und an der Natur entwickeln.

Bei grandiosem Wetter kam neben der Arbeit auch der Spaß nicht zu kurz. Zwischendurch stärkten sich die Schülerinnen und Schüler, genossen den Blick vom Papenberg auf die Galleien und die Schwanenburg und probierten auch die Lianenschaukel aus. Der Waldtag 2026 zeigte einmal mehr, wie viel Schülerinnen und Schüler gemeinsam erreichen können. Sie pflanzten Bäume, pflegten Natur und lernten gleichzeitig viel über ihre Umgebung. Ein erlebnisreicher Tag, der Naturerfahrung, gemeinsames Arbeiten und regionales Lernen miteinander verknüpft hat.

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